Sonstiges

„Waschbärbäuche“ erneut Sieger

Quelle: Waldeckische Landeszeitung, 08. Juli 2013

Highland Games in Netze am Samstag für Mannschaften, am Sonntag für Kinder

Sie haben es wieder geschafft: „Die Waschbärbäuche" haben zum dritten Mal in Folge die Highland Games in Netze gewonnen. Der Wanderpokal geht damit in ihren Besitz über. Die Alten Herren des TSV und die Feuerwehr mussten sich mit dem zweiten und dritten Rang zufriedengeben.

WALDECK-NETZE. Ein 200 Kilogramm schweres, mit Sand gefülltes Fass um einen Reifen herum rollen, Säcke mit einer Mistgabel möglichst hoch werfen oder mit Hufeisen Pfähle treffen: Wer bei den Highland Games gewinnen will, muss Kraft, Ausdauer und Geschick beweisen.

Sechs Mannschaften traten am Samstag bei strahlendem Sonnenschein an, um die Spiele am Pfannkuchenhaus in Netze zu bestreiten. Die fachmännische Einweisung kam dabei wieder von den Mitgliedern des Clans Ironforge aus Kamen, die mit 16 Clanmitgliedern angereist waren, die verschiedenen Wettbewerbsstationen wie Steinstoßen, Baumstamm-Überschlag, Bierfassrollen oder Strohsackhochwurf aufgebaut hatten und zugleich die Schiedsrichter stellten. Der Clan sorgt außerdem für die passende Musik und die Beschallungsanlage.

Nicht nur die eigentlichen Wettkämpfe machten den Teams großen Spaß, auch die im Anschluss angebotenen Massagen gegen eine Spende für die Flutopfer nahmen viele an.

Am Sonntag fand eine leicht abgeänderte Version der Games für Kinder statt: Sie traten nicht in Mannschaften an und kämpften auch nicht um eine Platzierung. Stattdessen bekam jedes Kind, das die Stationen – natürlich mit entsprechenden Gewichten – absolviert hatte, eine Medaille. Die Kinder hatten sichtlich Spaß daran; vor allem, als es darum ging, gemeinsam gegen die Papas anzutreten und mit etwas Hilfe gegen sie zu gewinnen. Aber auch die Mitglieder des Clans freuten sich über die gelungenen Wettkämpfe: „Netze gehört für uns zu den Höhepunkten im Jahresprogramm", sagt Tobias Ahlert, der Mannschaftskapitän des Clans Ironforge. Nicht nur die Teilnehmer seien entspannt, auch das Rahmenprogramm mit Livemusik und der Kontakt zu den Ausrichtern und Vereinen im Dorf sei perfekt. „Darauf freuen wir uns das ganze Jahr."